

Zwei Monumente sind hier zu erwähnen: einmal die Plazidus-Kirche welche am Dorfeingang steht. Sie wurde im Jahr 1658 eingeweiht. Aufzeichnungen belegen aber eine Kapelle bereits aus dem Jahre 1458. Zweitens das Hotel Disentiserhof. Zwar wurde der alte Bau vor 1978 Jahren durch einen Neubau ersetzt, das Hotel trug aber wesentlich zur Entstehung des Kurortes Disentis bei.


Der Plazi Tobel birgt nämlich noch ein Geheimnis. In der Mitte des Tales entspringt die stärkste radiumhaltige Quelle Europas. Das Wasser wurde für Heilzwecke gebraucht. Unzählige kamen nach Disentis, um ihre Rheumaschmerzen zu lindern. Mit den Lawinen von 1984 und 1987 wurden die Zubringerleitungen grösstenteils zerstört. In den letzten Jahren untersuchte die ETH das Disentiser Mineralwasser. Die Heilwirkung – vor allem im Zusammenhang mit radioaktivem Wasser – ist heute nicht erwünscht, obwohl mehrere Studien bewiesen haben, dass das Wasser Rheumaschmerzen lindern kann.

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