Disla



Zum Ortsnamen
Disla enthält das lateinische Wort 'insula' (Insel). Gemeint ist die Insel am Rhein, was eine Erklärung gibt, dass der untere Dorfteil älter ist. Gut möglich, dass Disla früher noch näher zum Fluss gebaut war.




Die Idylle trügt nicht! Heute besitzt das Dorf Disla die idealste Infrastruktur: ausserhalb des Zentrums und doch schnell dorthin, sonnige Lage, windgeschützt, schöne Häuser und neuerdings eine neue Verbindungsstrasse, ideal für junge Familien, aber auch für Feriengäste. Obwohl das Dorf dreigeteilt ist, sind die Einwohner umso engagierter und halten zusammen, immer bereit, neue Projekte zu organisieren. So wurde in den letzten Jahren die alte Leinsamenstampfe wieder in Betrieb genommen, altes Handwerk wiederbelebt und ein neues Restaurant eröffnet (übrigens: das Restaurant befindet sich in einem 200jährigen Bauernhaus, der alten Schmiede, und ist stillgerecht renoviert).



Früher führte die Hauptverbindung von Sumvitg nach Disentis über Disla. Die alte Saumstrasse ist noch zu sehen und wird heute als Wander- und Veloweg gebraucht. Besonders zu erwähnen ist die im Jahre 1707 eingeweihte Kapelle, dem Heiligen Luzius (Bistumspatron) geweiht. Die Kapelle ist wegen seiner achteckigen Form auffallend und einzigartig.

Wie die Bilder zeigen, wächst das Dorf noch heute. Neue Häuser entstehen am Dorfrand, die alten werden renoviert. Im nach Süden ausgerichteten Dorf gedeihen neben Äpfeln und Birnen auch Aprikosen und Trauben. Ein Besuch lohnt sich also.

> disla.ch
> Fallun Disla (Sehenswürdigkeit)